37. Heilig-Kreuz-Markt am 05. September 2021 ABGESAGT

2021 erneut KEIN Heilig-Kreuz-Markt

Liebe Besucherinnen, Besucher und Fieranten!

Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln für Märkte basierend auf einem Schreiben des bayerischen Staatsministeriums  haben wir uns entschlossen, unseren Markt 2021 leider erneut abzusagen.

Wir hoffen auf Euer Verständnis und freuen uns, Euch alle gesund beim nächsten Markt am 04.09.2022 wieder begrüßen zu dürfen.

Euer Heilig-Kreuz-Markt Team 

Bericht über unseren Markt in der Augsburger Allgemeinen vom 03.09.2019

Weißblaues Marktvergnügen in Biberbach

Perfektes Wetter und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen tollen Angeboten locken die Besucher auf den Heilig-Kreuz-Markt. Und ein ganz besonderer Wasserball sorgt für quietschenden Spaß
Von  Sonja Diller

 

Biberbach Besser hätte das Wetter für einen Bummel über den Heilig-Kreuz-Markt in Biberbach nicht sein können. Am ersten meteorologischen Herbsttag war es nicht mehr brütend heiß, es gab nur ein paar Regentropfen, und ein kühlendes Lüftchen zog zwischen den Ständen. So konnten sich die Händler und Wüstchenbrater, Bierausschenker und Karussellbesitzer über viele, gut gelaunte Besucher freuen. Auch die örtlichen Geschäfte und das Kunstatelier Blaukariert hatten ihre Türen geöffnet.

Zum offiziellen Marktbeginn um 9 Uhr waren die ersten Weißwürste im Sportlerzelt längst vertilgt und der Appetit auf schöne Sachen und viele Erlebnisse geweckt. Wurzelbürsten und Teppichklopfer für schwäbische Sauberkeit gab es an den gut sortierten Marktständen, aber auch eine ganze Wagenladung bunter Kürbisse. Leuchtende Blumen, glitzernder Schmuck, Spielzeug und die warmen Socken für die kommenden kalten Tage fehlten ebenso wenig wie Deko für den individuellen Garten. Die ausgefallenen Kreationen des Biberbachers Metallkünstlers Christian Langkait ließen staunen. Dinosaurier, Hirsche und Igel, Feuersäulen, Schalen und zierliche, wenn auch schwergewichtige Kettenherzen fielen den Bummlern ins Auge. „Ein Plätzchen gibt es für so was immer im Garten“, sagte auch Petra Sauler aus Gremheim und sicherte sich kurz entschlossen ein Exemplar.

Damit es nicht langweilig wird auf dem jährlich am ersten Septembersonntag stattfindenden Markt, sorgt Marktreferent Jürgen Klein für möglichst viel Abwechslung an den Ständen und für Attraktionen entlang der Marktstraße. Rund ein Drittel der 90 Anbieter kommt aus Biberbach und der näheren Umgebung. „Interessierte können sich jederzeit melden, wir freuen uns immer über Produkte aus der Region“, so Klein. Direkt in Biberbach hat Hildegard Meitinger ihren Töpferladen. An ihrem Stand brachten winzige Schildkröten und lachende Sterne die Betrachter zum Lächeln. Die Sterne sind ein Markenzeichen der Keramikerin, bei der schon Generationen das Gestalten mit Ton und einem Augenzwinkern lernten. Honig von Bienen, die den Nektar ganz in der Nähe sammeln, knusprige Schützenwurst und frische Forellen von örtlichen Vereinen, ein Ratsch an der Weizenbar der freiwilligen Feuerwehr aus Eisenbrechtshofen und ein Rahmfleck bei Kolping gehören zum Traditionsprogramm wie der fulminante Auftakt am Vorabend des Markttags.
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Zum schwäbischen Spezialitätenfest des Blasorchesters Biberbach (BOB) hatten sich die Hungrigen auch in diesem Jahr nicht lange bitten lassen. Schnell waren am Samstagabend und am Sonntag die vielen Plätze in der Festhalle gefüllt. Spätzle, Knödel und saftigen Bratenstücke fanden reißenden Absatz. Während die eine Hälfte der Musiker für die Gäste aufspielte, schwangen die anderen mit einem großen Helfertross die Kochlöffel. Viele Helfer hatte auch der Sportverein SCB.

Im Sportlerzelt auf dem Feuerwehrplatz waren kaum die Weißwürste aus dem Topf, da kam schon das Mittagessen auf die Teller und danach süße Träume aufs Kuchenbüfett. Dutzende von fleißigen Bäckerinnen hatten ihre besten Kuchenrezepte in fluffige Süßigkeiten verwandelt, die innerhalb kürzester Zeit ihr Abnehmer fanden. Nicht zu viel davon war für die Jüngsten angesagt, die noch eine Runde mit den gar nicht so wilden Tieren auf dem bunten Kinderkarussell neben dem Zelt drehen wollten.

Wild quietschenden Spaß gab es gleich gegenüber beim Feuerwehrhaus. An der Hüpfrutsche ging für die Familien kein Weg vorbei, für das Bungee-Trampolin brauchte es schon ein bisschen mehr Überwindung. „Supertoll“ war das Urteil über die Walking Waterballs. In riesigen Gummibällen sitzend ließen sich die jüngeren Kinder über das Wasser im großen Becken treiben, die älteren Kids lieferten sich schweißtreibende Wasserschlachten ohne Verletzungsgefahr, bis es wieder nach Hause ging nach einem rundum gelungenen Markttag.

Nachbericht in der Augsburger Allgemeinen vom 03.09.2018

Die Besucher kommen trotz schlechten Wetters nach Biberbach. Ursprünglich hatte dieser Termin eine ganz besondere Bedeutung.
Von  Sabine Eltschkner

Ursprünglich als Versorgungsmarkt für die Pilgerströme zum Patroziniumsfest „Kreuzerhöhung“ der Wallfahrtskirche entstanden, ist er nun am ersten Septemberwochenende zu einem festen Bestandteil im Terminkalender der Marktgemeinde geworden, der Heilig-Kreuz-Markt in Biberbach. Auch in diesem Jahr boten mehr als 90 Fieranten Ihre Produkte an.

Beidseitig der Raiffeisenstraße reihte sich Stand und Stand. Von Spielzeug über Textilien bis hin zu Käse, Obst und Gewürzen reichte das Angebot. Lautstarke Werbung für den „besten Hobel der Welt“ oder modische Lederwaren zum Schnäppchenpreis drangen ans Ohr der Marktbesucher. Einige Händler können sich zwischenzeitlich schon über Stammkundschaft in Biberbach freuen.
Gaumenfreuden beim „Schwäbischen Spezialitätenabend“

Eine besonders lange Verweildauer der Kunden auf dem Markt ist wohl auch dem umfassenden kulinarischen Angebot geschuldet. Bereits am Vorabend öffnete das örtliche Blasorchester (BOB) die Tore der Hitzlerhalle. Hier wurden beim „Schwäbischen Spezialitätenabend“, liebevoll von den Einheimischen „Spätzlefest“ genannt, nicht nur Gaumenfreuden wie „Saures Lüngerl“ oder „Flädlesuppe“ serviert, sondern die Musiker unter der Leitung von Andreas Vogt unterhielten mit Blasmusik vom feinsten.
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Weiter ging es am Sonntag um 6 Uhr mit einem Fierantenfrühstück und auf dem Feuerwehrplatz servierte der Sportclub Biberbach ab 10 Uhr im Festzelt Weißwürste. Auch für ein gepflegtes Mittagessen sorgten die beiden Ortsvereine, ebenso wie für Leckereinen zur Kaffeezeit. Die Kolpingsfamilie lud zudem zu „Rahmfleck“ frisch aus dem Backofen ein, die Eisenbrechtshofer Schützen grillten Würste und die Freiwillige Feuerwehr aus diesem Ortsteil hatte ihre Weizenbar aufgebaut.
Selbstgemachtes für soziale Projekte

Das ehrenamtliche Engagement der Biberbacher Bürger machte auch in diesem Jahr den Unterschied aus. So präsentierte eine kleines einheimisches Unternehmen Backöfen, sogar auf Rädern, der Ugandaverein verkaufte Selbstgemachtes für soziale Projekte in Afrika und auch die Kindertageseinrichtung zeigte Präsens mit einer Tombola. Ebenfalls aktiv waren heimische Kunsthandwerker, die kleine Kostbarkeiten aus Eisen und Ton anboten und der Imkereiverein mit einer reichhaltigen Palette von Naturprodukten aus Honig und Bienenwachs.

Die örtlichen Gewerbetreibenden, auch der Dorfladen, öffneten ihre Ladengeschäfte und in der Rathausstraße wurde auf dem Flohmarkt eine kleine bunte Mischung feilgeboten. Zudem war wieder für einige Unterhaltungsmöglichkeiten gesorgt. So drehte sich nicht nur ein Kinderkarussell, sondern auch Hüpfburgen, ein Bungee-Trampolin und als neue Attraktion Walking Waterballs. Mit dabei im Marktgeschehen auch die“ Ape-Bar“ des Landratsamtes Augsburg mit alkoholfreien Cocktails und der Promotion Truck von Erdgas Schwaben mit vielen Informationen rund um Gesundheit und Energie.

Das Jugendvorstandsteam des SCB bietet zudem Kinder und Jugendlichen schon seit Jahren immer ein attraktives Event an, diesmal eine Riesenrutsche einschließlich Kletterwand. Komplettiert wurde die „Aktivzone“ beim Bauhof noch durch Teakwondo-Vorführungen auf der Wiese und Kinderschminken.

Nachdem die Besucher zunächst am Morgen bei Nieselregen erst eher verhalten durch die Budenstraße bummelten, nahm das Gedränge im Laufe des Vormittags zunehmend zu. Als der Regen aufgehört hatte, herrschte geradezu ideales Marktwetter, das alle Altersstufen zu einer Erkundung des Heilig-Kreuz-Marktes einlud, sodass Marktreferent Jürgen Klein am Abend ein sehr zufriedenes Resümee ziehen konnte.

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